Virchow-Trias: warum eine Thrombose entsteht
Im Fall übenFrau Aydın, 75 — der Tag vor der OperationVirchow-Trias
Wenn eine Thrombose entsteht, spielen drei Faktoren eine wesentliche Rolle. Zusammen heißen sie Virchow-Trias:
- Kreislauffaktor: verlangsamter Blutstrom, zum Beispiel bei Immobilisierung, Bettlägerigkeit oder Herzinsuffizienz
- Wandfaktor: Schäden der Gefäßwand, zum Beispiel durch Verletzungen, Operationen, Entzündungen, Arteriosklerose
- Blutfaktor: Das Blut hat eine erhöhte Gerinnungsneigung (Hyperkoagulabilität), zum Beispiel durch Thrombophilie, Schwangerschaft, hormonelle Kontrazeption, Exsikkose, Tumorerkrankungen
Fließt das Blut langsamer, können sich Thrombozyten leichter an die Venenwand anlagern. Sie können dann die Thrombusbildung in Gang setzen. Das Thromboserisiko wird umso größer, je mehr Faktoren zusammentreffen.
Die Ziele der Pflege richten sich vor allem darauf, den venösen Rückfluss zu verbessern. Gerinnungseigenschaften und Venenwandschädigungen kann die Pflege mit ihren Maßnahmen nur schwer beeinflussen.
Virchow-Trias: Der Blutstrom ist verlangsamt, die Gefäßwand ist geschädigt, die Gerinnungsneigung ist erhöht. Je mehr davon zusammentrifft, desto größer ist das Risiko. Die Pflege setzt vor allem beim venösen Rückfluss an.
Teste dich selbst
Was ist die Virchow-Trias?
Drei Faktoren der Thromboseentstehung: Kreislauffaktor: Der Blutstrom ist verlangsamt.; Wandfaktor: Die Gefäßwand ist geschädigt.; Blutfaktor: Die Gerinnungsneigung ist erhöht (Hyperkoagulabilität).
Welche drei Faktoren begünstigen eine Thrombose?
Virchow-Trias: Der Blutstrom ist verlangsamt, die Gefäßwand ist geschädigt, die Gerinnungsneigung ist erhöht. Je mehr davon zusammentrifft, desto größer ist das Risiko. Die Pflege setzt vor allem beim venösen Rückfluss an.