Diabetes: Haut, Mund und Zähne
Vakada çalışHerr Aydın, 77 — der Morgen mit dem PflegedienstHaut, Mund und Zähne
Für Infektionen sind Menschen mit Diabetes gefährdeter als andere. Ihre Haut ist oft trocken, durch die autonome Neuropathie und eine fehlende Schweißsekretion. So entstehen leicht Hautrisse. Durch sie können Infektionserreger eindringen.
Haut:
- nur milde, pH-neutrale Seifen
- keine langen heißen Bäder, sie trocknen die Haut zu sehr aus
- Hautfalten sorgfältig abtrocknen, gegen Pilz- und bakterielle Infektionen
- harnstoffhaltige Cremes (Urea); reine Fettcremes führen zu einer Überwärmung der Haut
- Bei trockener Haut kann gute Hautpflege gegen Juckreiz helfen.
Mund und Zähne:
- sehr gute Mund- und Zahnpflege, weil die Gefahr von Karies größer ist
- Das Risiko für Parodontitis mit Zahnverlust ist 3-fach erhöht.
- Auf Pilzerkrankungen und Soor im Mund sollte geachtet werden.
- Regelmäßig zum Zahnarzt; er muss über den Diabetes Bescheid wissen.
Wegen des geschwächten Immunsystems sind Maßnahmen gegen Infektionen besonders wichtig: Pneumonie-, Zystitis-, Soor- und Parotitisprophylaxe. Auch der Pneumonieprophylaxe dient eine gute Mundpflege.
Haut: pH-neutrale Seife, keine langen heißen Bäder, Hautfalten gut trocknen, Urea-Creme statt reiner Fettcreme. Mund: sehr gute Zahnpflege, auf Soor achten, regelmäßig zum Zahnarzt.
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Warum ist die Haut bei vielen Menschen mit Diabetes trocken?
Durch die autonome Neuropathie und eine fehlende Schweißsekretion. So entstehen leicht Hautrisse, durch die Infektionserreger eindringen können.
Welche Creme eignet sich für die trockene Haut bei Diabetes, und welche nicht?
Haut: pH-neutrale Seife, keine langen heißen Bäder, Hautfalten gut trocknen, Urea-Creme statt reiner Fettcreme. Mund: sehr gute Zahnpflege, auf Soor achten, regelmäßig zum Zahnarzt.