Diabetestherapie: drei Säulen
Vakada çalışMurat Aydın, 49 — die DiagnoseTherapie
Typ 1 und Typ 2 entstehen unterschiedlich und werden deshalb unterschiedlich behandelt. Bei beiden Formen ist das Ziel aber gleich: eine normale Blutzuckerkonzentration.
Die Diabetestherapie ruht auf drei Säulen:
- Ernährungsumstellung und Bewegung
- Schulung und Selbstkontrolle
- medikamentöse Therapie
Typ-1-Diabetes: Weil körpereigenes Insulin völlig fehlt, ist eine Insulintherapie lebenslang absolut notwendig. Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, muss Insulin zur Verfügung stehen.
Typ-2-Diabetes: Eine Lebensstiländerung kann das Risiko für Folgeerkrankungen vermindern: viel Bewegung, gesunde Ernährung, Gewichtsabnahme, Nichtrauchen und eine gute Blutzuckereinstellung. Die medikamentöse Therapie beginnt in der Regel mit Metformin. Ob die Therapie wirkt, zeigt der HbA1c. Ist er zu hoch, wird die Behandlung individuell angepasst. Kombiniert wird dann mit Insulin oder mit weiteren Antidiabetika.
Im Vordergrund soll bei alten und pflegebedürftigen Menschen die Lebensqualität stehen. Stürze, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Demenz werden durch eine Unterzuckerung begünstigt.
Drei Säulen: Ernährung und Bewegung, Schulung und Selbstkontrolle, Medikamente. Typ 1 braucht lebenslang Insulin. Bei Typ 2 kommt zur Lebensstiländerung meist zuerst Metformin.
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Welches Medikament steht beim Typ-2-Diabetes in der Regel am Anfang?
Metformin. Weil es zur Gewichtsreduktion beiträgt, ist es gerade bei Übergewicht sinnvoll.
Auf welchen drei Säulen ruht die Diabetestherapie?
Drei Säulen: Ernährung und Bewegung, Schulung und Selbstkontrolle, Medikamente. Typ 1 braucht lebenslang Insulin. Bei Typ 2 kommt zur Lebensstiländerung meist zuerst Metformin.