Ernährung bei Diabetes
Vakada çalışMurat Aydın, 49 — die DiagnoseErnährung
Früher gab es sehr strenge Ernährungsregeln. Weil sie die Stoffwechsellage nicht verbessert haben, wurden einige davon gelockert. Heute wird eine gesunde Mischkost empfohlen, mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.
- Lebensmittel „für Diabetiker geeignet“ wurden verboten. Ihre Fruktose wirkte sich negativ auf die Erkrankung aus.
- Nicht geeignet sind „Diät“- und „Light“-Produkte. Zum Teil haben sie mehr Kalorien.
- Zuckerhaltige Getränke wie Limonade, Cola und Fruchtsäfte sollten stark reduziert werden. Wasser, ungesüßter Tee und Kaffee können unbedenklich getrunken werden.
- Alkohol sollte nur in Maßen getrunken werden: Eine größere Menge blockiert die Glukoseneubildung in der Leber, es droht eine Unterzuckerung.
Die Ernährungsberatung macht in der Regel ein Diabetesberater oder Diätassistent. Er erstellt mit dem Menschen einen individuellen Kostplan. Gewohnheiten und bevorzugte Nahrungsmittel sollten in der Pflegeanamnese erfragt werden, damit sie im Plan berücksichtigt werden. Das gilt vor allem bei Kindern: Mit Anpassungen kommen sie besser zurecht als mit Verboten. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass der Mensch satt ist. Vor allem ältere Menschen sollten ausreichend essen, sonst kann ein Muskelabbau (Sarkopenie) entstehen.
Kranke Menschen sind von der Pflicht zum Fasten im Ramadan ausgenommen. Möchte ein muslimischer Mensch dennoch fasten, braucht es eine Absprache mit Arzt und Pflegenden. Eine ausgelassene Mahlzeit kann unter Diabetestherapie eine Hypoglykämie auslösen.
Gesunde Mischkost mit viel Gemüse, Obst und Vollkorn. Keine Diabetiker-, Diät- oder Light-Produkte, wenig zuckerhaltige Getränke, Alkohol nur in Maßen. Gewohnheiten erfragen, darauf achten, dass der Mensch satt ist.
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Warum kann Alkohol bei Diabetes zu einer Unterzuckerung führen?
Eine größere Menge Alkohol blockiert die Glukoseneubildung in der Leber.
Warum sind Lebensmittel „für Diabetiker“ heute nicht mehr empfohlen?
Gesunde Mischkost mit viel Gemüse, Obst und Vollkorn. Keine Diabetiker-, Diät- oder Light-Produkte, wenig zuckerhaltige Getränke, Alkohol nur in Maßen. Gewohnheiten erfragen, darauf achten, dass der Mensch satt ist.