Schenkelhalsfraktur: welche OP, und warum
Vakada çalışFrau Hartmann, 79 — der Sturz im BadOperationsverfahren
Weil das Alter und der Zustand des Hüftkopfs die Operation bestimmen. Nur Frakturen mit flachem Bruchspalt (Pauwels I) lassen sich konservativ behandeln. Bedingung: Die Patientin kann an Krücken gehen, körperlich und geistig. Die Fraktur darf dann sechs Wochen lang nur teilweise belastet werden (Teilbelastung). Regelmäßige Röntgenkontrollen sind notwendig. Alle anderen Schenkelhalsfrakturen werden operiert:
Die hüftkopferhaltende Operation ist nur innerhalb von 6 Stunden nach dem Unfall möglich. Später ist der Hüftkopf zu schlecht durchblutet. Sie wird deshalb vor allem bei Patienten unter 65 Jahren angestrebt. Und nur dann, wenn sie das Bein drei Monate entlasten können.
Eine zementierte Endoprothese darf in der Regel gleich nach der OP voll belastet werden, angepasst an die Beschwerden. Deshalb wählt man gerade bei älteren Patienten häufig die zementierte Variante: So beugt man den Komplikationen der Immobilität vor, etwa Thrombosen.
Unter 65 wird hüftkopferhaltend operiert, wenn es geht: nur innerhalb von 6 Stunden und nur, wer drei Monate entlasten kann. Über 65 meist eine Endoprothese: die TEP vor allem bis 80, bei sehr aktiven Menschen auch darüber; die HEP bevorzugt über 80 oder bei Multimorbidität. Zementiert heißt in der Regel: gleich nach der OP voll belastbar, angepasst an die Beschwerden.
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Eine 79-Jährige und ein 58-Jähriger kommen mit Schenkelhalsfraktur. Warum werden sie voraussichtlich verschieden operiert?
Das Alter bestimmt das Verfahren. Unter 65 Jahren wird hüftkopferhaltend operiert (Zugschrauben oder dynamische Hüftschraube). Das geht nur innerhalb von 6 Stunden nach dem Unfall und nur, wenn das Bein danach drei Monate entlastet werden kann. Sofort belasten darf die Person es nicht. Über 65 Jahren kommt meist eine Endoprothese: die TEP (Hüftkopf und Pfanne) vor allem zwischen 65 und 80 Jahren.; die HEP (nur der Hüftkopf, etwa die Duokopfprothese) bevorzugt über 80 Jahren oder bei Multimorbidität, weil bei der HEP das OP-Risiko kleiner ist. Eine zementierte Endoprothese darf in der Regel gleich nach der OP voll belastet werden, angepasst an die Beschwerden. Deshalb wird sie bei älteren Menschen häufig gewählt.
Wer bekommt nach einer Schenkelhalsfraktur eine Osteosynthese, wer eine TEP, wer eine HEP? Und was gilt für die Belastung?
Unter 65 wird hüftkopferhaltend operiert, wenn es geht: nur innerhalb von 6 Stunden und nur, wer drei Monate entlasten kann. Über 65 meist eine Endoprothese: die TEP vor allem bis 80, bei sehr aktiven Menschen auch darüber; die HEP bevorzugt über 80 oder bei Multimorbidität. Zementiert heißt in der Regel: gleich nach der OP voll belastbar, angepasst an die Beschwerden.