Leichte, mittelschwere und schwere Demenz

Im Fall übenFrau Hartmann, 80 — die Zettel in der Küche
Pflege-Wissen

Schweregrade

Herr S. lebt noch allein. Frau B. braucht Hilfe beim Anziehen. Herr P. spricht nur noch wenige Wörter.

Eine Demenz wird in drei Schweregrade eingeteilt:

  1. Leichte Demenz

    Das Kurzzeitgedächtnis ist gestört, es gibt Wortfindungsstörungen, und anspruchsvolle Tätigkeiten sind nicht mehr möglich. In fremder Umgebung beginnen Schwierigkeiten, und das Urteilsvermögen ist eingeschränkt. Oft schwankt die Stimmung. Alltag und selbstständige Lebensführung sind eingeschränkt, ein unabhängiges Leben ist aber noch möglich.

  2. Mittelschwere Demenz

    Auch das Langzeitgedächtnis ist gestört. Die Orientierungsstörungen nehmen zu, und Alltagskompetenzen gehen deutlich verloren. Der Mensch braucht zunehmend Hilfe und Aufsicht. Ein unabhängiges Leben ist nicht mehr möglich. Er kann aber noch einfache Tätigkeiten ausführen und so einen Teil seiner Alltagsaktivitäten.

  3. Schwere Demenz

    Der Mensch spricht höchstens noch wenige Wörter. Motorische Fähigkeiten gehen fortschreitend verloren. Neurologische Symptome und körperliche Komplikationen nehmen zu. Er ist pflegebedürftig.

Einheitlich definiert sind die Schweregrade aber nicht, und die Grenzen sind unscharf.

Faustregel

Bei leichter Demenz ist ein unabhängiges Leben noch möglich, bei mittelschwerer nicht mehr. Bei schwerer Demenz ist der Mensch pflegebedürftig.

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Welches Gedächtnis ist bei einer mittelschweren Demenz zusätzlich gestört?

das Langzeitgedächtnis; bei der leichten Demenz ist vor allem das Kurzzeitgedächtnis gestört

Woran unterscheiden sich leichte, mittelschwere und schwere Demenz?

Bei leichter Demenz ist ein unabhängiges Leben noch möglich, bei mittelschwerer nicht mehr. Bei schwerer Demenz ist der Mensch pflegebedürftig.

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