Rasselatmung: Ursache und Pflege
Vakada çalışLydia Schmidt, 86 — Die letzten TageRasselatmung
Die Rasselatmung, manchmal auch Todesrasseln genannt, ist ein Geräusch, das du bei Sterbenden häufig hörst, wenn ihr Tod nur noch Stunden oder Tage entfernt ist. Es entsteht, wenn der Schluck- und Hustenreflex beim Sterbenden erlischt. Speichel und Bronchialsekret sammeln sich dann im Hypopharynx und in der Trachea. Diese Flüssigkeit schwingt mit jedem Atemzug und erzeugt das typische Geräusch. Dafür reichen schon sehr kleine Mengen.
Für die meisten Sterbenden ist die Rasselatmung keine Atemeinschränkung. Die meisten sind zu diesem Zeitpunkt bewusstseinsgetrübt. Für die Angehörigen ist das Geräusch aber oft eine extreme Belastung. Viele deuten es als Luftnot oder Ersticken. Angehörige sollen deshalb frühzeitig aufgeklärt werden: über die Ursache, den Verlauf und die Auswirkung der Rasselatmung. Sie brauchen die Rückversicherung, dass der Sterbende nicht leidet, und Raum für ihre Sorgen. Rasselatmung ist nicht dasselbe wie Atemnot. Sie ist ein natürliches Zeichen des Sterbeprozesses.
Ist die Rasselatmung belastend, gilt:
- Lagerung: Eine leichte Umlagerung verteilt das Sekret oft um und unterbricht das Rasseln kurz. Manchmal genügt es schon, den Kopf ein wenig zu drehen. Bei größeren Mengen kann eine Seitenlage sinnvoll sein. So kann das Sekret aus dem Mund abfließen.
- Keine künstliche Flüssigkeit: Künstliche Flüssigkeitszufuhr soll bei Rasselatmung in der Sterbephase unterlassen werden. Sie verstärkt die Rasselatmung.
- Nicht absaugen: Das tracheale Sekret sollte nicht abgesaugt werden, außer bei einem Tracheostoma oder Endotrachealtubus. Durch Absaugen werden die Schleimhäute gereizt, und die Sekretproduktion wird angeregt. Nach klinischer Erfahrung tritt das Rasseln wenige Minuten danach wieder auf.
- Medikamente: Anticholinergika können die Produktion von weiterem Bronchialsekret hemmen. Sie verordnet der Arzt.
Angehörige wünschen sich oft das Absaugen. Erklär ihnen, woher das Geräusch kommt, dass es keine Atemnot bedeutet und warum Absaugen hier mehr belastet als hilft.
Rasselatmung entsteht durch Sekret im Rachen, wenn der Schluckreflex erlischt. Für den Sterbenden ist sie meist keine Atemnot. Du klärst die Angehörigen auf, lagerst um und saugst nicht ab.
Kendini test et
Wie entsteht die Rasselatmung?
Schluck- und Hustenreflex erlöschen; Speichel und Bronchialsekret sammeln sich in Hypopharynx und Trachea; die Flüssigkeit schwingt mit jedem Atemzug
Warum saugst du bei Rasselatmung in der Sterbephase nicht ab?
Rasselatmung entsteht durch Sekret im Rachen, wenn der Schluckreflex erlischt. Für den Sterbenden ist sie meist keine Atemnot. Du klärst die Angehörigen auf, lagerst um und saugst nicht ab.